Susan und...
...die Medialität
꩜
Vorweg: Bei mir war „das“ nicht schon als Kind so. Ich war ein Kind, das sich ausgezeichnet ins System eingefügt hat. Ich wurde von allen Erziehern und Lehrern gemocht. Ich war nett und liebenswert. In meiner Jugend wurde ich dann etwas unbequem und hab mir etwas darauf eingebildet, wenn ich anderen ihre Denkfehler unter die Nase reiben konnte (also nicht mehr ganz so liebenswert). Aber weit und breit nichts zu sehen und zu hören von „Medialität“ oder erweiterter Wahrnehmung (wenn man davon absieht, dass ich damals zumindest Ineteresse an sogenannten paranormalen Phänomenen hatte).
Nachdem mein erster Sohn geboren war, sollte sich das dann Schritt für Schritt verändern. Mein Sohn hatte Erinnerungen an seinen Tod in einem vergangenen Leben und nahm Energien und Wesenheiten in Räumen wahr. Und so begann meine Reise von der betonierten Fläche meines bisherigen Denkens hinein in den geheimnisvollen Dschungel des Lebens. Ich stieg damals intensiv mit InnerWise ein und begann ca. ein Jahr später eine schamanische Ausbildung.
Nachdem ich in den ersten schamanischen Seminaren immer dachte „Ich seh‘ nix“ – denn ich „SEHE“ ja auch wirklich nichts – hab ich irgendwann erkannt, dass meine Wahrnehmung nichts mit innerem visuellen Sehen zu tun hat. Die Informationen erhalte ich vielmehr, indem ich mich mit einer ganz klaren Frage ausrichte und dann im entsprechenden Informationsfeld spazieren gehe und lese. Durch dieses Lesen kann ich die Informationen in diesem Feld bildhaft übersetzen und beschreiben. Ich vergleiche es gerne mit einer ZIP-Datei, die ich bekomme und die ich dann – entsprechend meiner Ausrichtung und der Fragestellung – entpacken und anschauen kann.
Wichtig ist mir: dies ist kein Channeln von Informationen anderer Wesenheiten wie aufgestiegenen Meistern o.Ä. Das hat mich tatsächlich nie interessiert und damit arbeite ich persönlich auch nicht. Ich befrage lediglich die vorhandenen geistigen oder geist-seelischen Informationsfelder auf dieser medialen Ebene.
Dies ist besonders mein Tor 13 im Selbst-Zentrum in Aktion. Dieses Tor ist meine unbewusste Ressource im InkarnationsBaum und deshalb war mir seine Wirkung auch – tadaaa – lange nicht bewusst, obwohl sie natürlich immer da war.
Mein Leben hat mich dann auch in die richtigen Situationen geführt, um dieses Lesen zu trainieren. Ich war tatsächlich nicht aus einer Motivation heraus unterwegs, darin besser zu werden (obwohl ich solche Motivationen natürlich aus anderen Bereichen meines Lebens kenne – hat sich allerdings nie wirklich gut angefühlt und ich bin dann auch nie „lange genug“ dran geblieben. Finde den Fehler. ) .
Entweder kamen Menschen oder Impulse und Ideen auf mich zu. Diese haben mich schlicht in Situationen und Felder geführt, in denen meine Medialität sich mehr und mehr ausgeprägt hat und ich sie trainieren konnte. (Am meisten trainieren musste ich dabei wahrscheinlich mein eigenes Vertrauen. )
So gab es beispielsweise eine Zeit von ca. 2 Jahren, in denen ich sogenannte MicroCoachings angeboten habe. Tägliche mediale Kurz-Impulse von 5 min Länge. So habe ich im Laufe dieser zwei Jahre (ich hab irgendwann mal nachgerechnet) ca. 3500 – 4000 solcher Kurz-Impulse gemacht. Wenn das kein Trainings-Lager war, weiß ich auch nicht.
Heute kann ich direkt von einem Informationsfeld ins nächste springen, wenn ich mich ausrichte. Es ist für mich ein sicherer Zugang und Umgang entstanden, der ganz fest zu mir und meinem Leben gehört und den ich sehr schätze. Wenn ich in diese Ebene eintauche, entsteht für mich eine Anbindung an die wahre Tiefe des menschlichen Seins. Es fühlt sich an wie ein tiefes Ausbreiten und Atmen meiner Seele.
"Kannst du meine...
Gedanken lesen?“
Neeeeiin. Aber das bin ich tatsächlich schon öfter von Menschen gefragt worden, denen etwas mulmig zumute war. Es ist so: wenn ich von einem Menschen keinen Auftrag bekomme, etwas für ihn abzufragen, tue ich es auch nicht. Niemals nicht. Denn das wäre zutiefst übergriffig und ich würde mir selbst sehr unangenehme karmische Ladungen aufhalsen.
Dazu kommt: ich erhalte keine wahllosen Informationen, denn meine Ausrichtung ist immer die: welche Botschaft und welche Bilder soll ich dem Menschen mir gegenüber mitteilen? Welche Informationen unterstützen ihn optimal auf seinem Weg?
Ich vergleiche das ganz gerne mit der Orakel-Szene im Film „Matrix“. Denn dort wird Neo zunächst gesagt, er sei nicht der Auserwählte, obwohl er es natürlich war. Warum wurde ihm das gesagt? Weil er nur in der Annahme, er sei es nicht, seinen Weg in die Kraft gehen konnte. Die richtigen Wachstumsschritte machen konnte. Die richtigen Entscheidungen treffen konnte. Nur so hat sich sein Potential entfaltet, bis er am Ende dann selbst WUSSTE, dass er der Auserwählte ist und diese Rolle auch ganz ausfüllen und leben konnte.
So geht es auch in meinen medialen Bildern um keine Schwarz-Auf-Weiß-Wahrheit. Aber du kannst dir sicher sein, dass sich in einem persönlichen Gespräch genau die Bilder und Informationen zeigen, die für dich und deinen Weg optimal und unterstützend sind: die Informationen sind nicht dafür gedacht, um deine Zukunft zu hören, sondern um dein Selbst zu erkennen.
Die Medialität und...
…Susans persönliche Sicht auf das Leben
Es ist mir schon seeehr oft passiert, dass ich zu dem Anliegen eines Klienten sofort eine Idee oder persönliche Sicht darauf hatte.
Diese Ideen und Sichtweisen haben ganz viel mit meiner eigenen Erfahrung, Biografie, meinen Erkenntnissen und natürlich dem zu tun, was ich bis jetzt gelernt habe. Also: wie könnte man die Situation lesen, wie bearbeiten, wie damit umgehen, was will das Leben damit wohl sagen…
Ich habe allerdings auch gelernt – meine persönliche Sicht ist eben das, was sie ist: persönlich. Und deshalb nur teilweise hilfreich und stimmig für den Menschen mir gegenüber. 😉 Wenn ich mit der Frage oder dem Thema des Klienten mediale Informationen abrufe, dann sind die Inhalte und Zusammenhänge oft völlig anders als das, was ich persönlich „gedacht“ habe. Und das ist etwas, was mich unbeschreiblich fasziniert und ein sehr großer Lehrmeister in meinem Leben ist. Zudem ist auch so mein eigenes Vertrauen in die medialen Informationen gewachsen, da sie eben oft nicht mit meiner „Meinung“ übereinstimmen und eine viel tiefere Wissens-Ebene anschwingen.
In mir hat sich eine tiefe Demut und tiefe Liebe zur Individualität und Einzigartigkeit jedes Menschen entwickelt. Eine tiefe Hingabe zum Richtigsein jedes Weges und dessen Erfahrungen, auch wenn mein eigener Weg ein anderer sein mag.